People & Culture
- Unternehmenskultur als System verstehen
Unternehmenskultur zeigt sich nicht in Leitbildern, sondern im täglichen Verhalten. Genau deshalb geht es darum, Kultur nicht isoliert zu betrachten, sondern als System aus Entscheidungen, Routinen und Wechselwirkungen im Unternehmen zu verstehen. - Kulturentwicklung im Alltag verankern
Echte Kulturentwicklung entsteht dort, wo gearbeitet wird – nicht in Konzepten. Entscheidend ist, wie Werte, Führung und Zusammenarbeit im Alltag tatsächlich gelebt und sichtbar werden. - Führung im Spannungsfeld von Generationen
Führung bewegt sich heute im Spannungsfeld unterschiedlicher Generationen, Erwartungen und Arbeitsverständnisse. Diese Vielfalt bewusst zu verbinden, wird zur zentralen Führungsaufgabe moderner Organisationen. - Arbeitszeitmodelle entlang von Lebensphasen gestalten
Arbeitszeit ist längst kein starres Modell mehr. Immer mehr Organisationen stehen vor der Aufgabe, Arbeit so zu gestalten, dass sie zu unterschiedlichen Lebensphasen und Lebensrealitäten passt. - Abwesenheiten und Langzeitkrankenstände systemisch betrachten
Abwesenheiten sind selten nur organisatorische Einzelfälle. Häufig zeigen sie, wie Belastung, Kommunikation und Strukturen im Unternehmen tatsächlich wirken. - Trennungsprozesse professionell gestalten
Trennungen gehören zum Unternehmensalltag, werden aber oft unterschätzt. Entscheidend ist, wie klar, respektvoll und strukturiert dieser Prozess gestaltet wird – für alle Beteiligten. - Arbeitskräftemangel strategisch begegnen
Der Arbeitskräftemangel verändert die Spielregeln am Arbeitsmarkt nachhaltig. Unternehmen sind gefordert, ihre Attraktivität über mehr als nur Recruiting zu definieren. - Diversität wirksam im Unternehmen verankern
Diversität entfaltet ihren Wert erst dann, wenn sie in Zusammenarbeit, Führung und Entscheidungsprozessen tatsächlich wirksam wird – nicht nur als Ziel formuliert bleibt. - New Work in die Praxis übersetzen
New Work ist kein Konzept, das eingeführt wird, sondern ein Veränderungsprozess im Arbeitsalltag. Entscheidend ist, wie sich Zusammenarbeit, Verantwortung und Führung tatsächlich verändern. - Veränderung und Changemanagement nachhaltig gestalten
Veränderung scheitert selten an der Idee, sondern an der Umsetzung im Alltag. Nachhaltiges Changemanagement verbindet Struktur, Kommunikation und gelebtes Verhalten. - People & Culture konzernweit wirksam machen
Als ISG Managing Partner rollen wir People‑ &‑Culture‑Initiativen konzernweit aus und begleiten sie über den gesamten Employee Life Cycle – von Werten und Fähigkeiten bis zu Entwicklung, Bindung und fairen Übergängen.
c.a.r.e. about
-
Wenn Führung zur Bubble wird: Warum zu viel Nähe im Management gefährlich ist
Es ist nicht das Problem, dass sich Führungskräfte gut verstehen. Im Gegenteil: Vertrauen, Respekt und eine funktionierende Zusammenarbeit sind Grundvoraussetzungen für wirksame Führung. Kein Unternehmen braucht ein zerstrittenes Managementteam. Aber genauso wenig braucht es eine geschlossene Bubble. Denn genau dort kippt das System. Wenn ein Managementboard fast ausschließlich aus Menschen besteht, die sich seit Jahren…
-
7 %, 10 %, 30 %: Fairness oder Hierarchie?
Anfang Q2 wird kommuniziert, was eigentlich längst für das gesamte Jahr gelten soll: neue Bonusrichtlinien, rückwirkend gültig ab dem 01.01. Die Struktur ist klar definiert – zumindest auf dem Papier. Der „einfache“ Mitarbeiter kann bei 100 % Zielerreichung bis zu 7 % seines Jahresbruttos erreichen, Teamleiter und vergleichbare Rollen liegen bei 10 %, die erste…
-
Unternehmenskultur ist kein Schlagwort – sie ist ein System
„Unternehmen scheitern nicht an Strategie, sondern an Kultur.“ Dieser Satz wirkt vertraut, doch er beschreibt eine zentrale Realität vieler Organisationen: Strategien sind oft klar formuliert, Ziele definiert – und dennoch bleibt die Wirkung aus. Der Grund liegt selten in der Strategie selbst, sondern in der gelebten Kultur, die sie tragen soll. Kultur ist nicht das,…
-
Arbeitszeit neu denken: Warum Lebensphasen das neue Arbeitsmodell sind
Es gibt ihn noch, diesen hartnäckigen Glauben an den „normalen Job“: 40 Stunden, 5 Tage die Woche, 45 Jahre durchziehen, dann Pension. Klingt stabil, planbar und irgendwie beruhigend. Das Problem ist nur: Diese Logik passt immer weniger zur Realität der Menschen. Sie hält sich nicht, weil sie noch funktioniert, sondern weil viele Organisationen sie schlicht…
-
Warum Babyboomer nicht gegen Millennials verlieren – sondern gegen die Konsequenz ihrer eigenen Führungsprägung
Die aktuelle Diskussion rund um den Wandel von Führung wird oft erstaunlich simpel erzählt: Babyboomer gegen Millennials, Erfahrung gegen Sinn, Stabilität gegen Veränderung. Diese Gegenüberstellung ist eingängig – aber sie greift zu kurz. Denn in Wahrheit geht es nicht um einen Kampf zwischen Generationen, sondern um das Ergebnis eines Systems, das sich über Jahrzehnte selbst…
-
Wenn Sicherheit zur Gewohnheit wird: Die stille Ursache von Arbeitsunfällen
Arbeitsunfälle werden in vielen Unternehmen nach wie vor, vor allem als sicherheitsrelevante Einzelereignisse verstanden, die dokumentiert, gemeldet und anschließend analysiert werden. Formal betrachtet ist das korrekt: Ein Arbeitsunfall ist ein klar definiertes Ereignis, das im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit steht und in Österreich unter anderem durch das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz geregelt ist. Institutionen wie die…
